Hans Wittwer

Geschichten, die das Leben schrieb

Mensch

Der Mensch in Farben

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Mensch

Der Mensch in Farben

Menschen werden in der Persönlichkeitsanalyse angemalt. Jeder Mensch ist eine Mischung aus vier Farben. Jede Farbe repräsentiert eine Eigenschaft, die der betreffende Mensch bevorzugt.

Eigenschaft
Dominant (rot)
Initiativ (gelb)
Stetig (grün)
Gewissenhaft (blau)

Jeder Mensch hat von jeder Farbe mehr oder weniger Anteile und das ist gut so.

Alle 4 Farben

Mischungsbeispiele

# RGB-Anteile Rot Grün Blau
1 100 % 100 % 100 %
2 100 % 100 % 50 %
3 Initiativ 100 % 100 % 0 %
4 100 % 50 % 100 %
5 100 % 50 % 50 %
6 100 % 50 % 0 %
7 Baustellenleiter 100 % 0 % 100 %
8 100 % 0 % 50 %
9 Dominat 100 % 0 % 0 %
10 50 % 100 % 100 %
11 50 % 100 % 50 %
12 50 % 100 % 0 %
13 50 % 50 % 100 %
14 50 % 50 % 50 %
15 50 % 50 % 0 %
16 50 % 0 % 100 %
17 50 % 0 % 50 %
18 50 % 0 % 0 %
19 Troubleshooter 0 % 100 % 100 %
20 0 % 100 % 50 %
21 Stetig 0 % 100 % 0 %
22 0 % 50 % 100 %
23 0 % 50 % 50 %
24 0 % 50 % 0 %
25 Gewissenhaft 0 % 0 % 100 %
26 0 % 0 % 50 %
27 0 % 0 % 0 %

Warum Menschen in Farben

Das ist ein Versuch, zu verstehen, warum sich Menschen nicht verstehen. Warum können Menschen miteinander? Warum können Menschen nicht miteinander? Was braucht es, damit sich ein Team weiterentwickelt?

Beobachtungen

  1. Gleichfarbige Personentypen verstehen sich von Natur aus.
  2. Verschiedenfarbige Personen verstehen sich von Natur aus nicht.
  3. Teams aus verschiedenfarbigen Personentypen entwickeln sich weiter.
  4. Teams aus gleichfarbigen Personentypen bleiben stehen.

Menschen streben die Beobachtung 3 an und bremsen sich wegen Beobachtung 2 aus. Wie könnte man das lösen?

Brückenpfeiler

Menschen, die sich selbst nicht vertrauen, Angst haben, nicht zuhören können, andere Ideen nicht anhören können, keine Zeit haben wollen, sind prädestiniert, ihr Dasein als Einzelkämpfer zu fristen. Diese Menschen benötigen keine Brücken, denn treten an Ort braucht wortwörtlich keine Brücken. Es erfüllt kaum die Mindestanforderungen und wird trotzdem oft praktiziert.

Ein Team führen heisst Personen verschiedener Typen am gleichen Tisch, mit dem Ziel, besser zu werden, zu moderieren. Das ist eine Hohe Schule.

Nicht mitdenken, Top-Down kommandieren, auf Befehle warten, der Spruch «Ich bin der Chef, keine Diskussion», Dreieckskommunikation, Petzen sind Gift.

Hör zu, denke mit, rede mit, vertrete deine Sicht ruhig und klar, trage bei, beschliesst gemeinsam und setzt um!

Damit komme ich zum Schluss meiner Geschichte, oder doch nicht? Genau, zum Anfang meiner Geschichte komme ich: Jahrelang wollte ich ALLES verstehen und habe gelernt, geübt, gelitten, viel erlebt und mich gefreut. Gefühlt ist das, was ich verstehe, ein Fliegendreck.

Menschen dabei motivieren, sich selbst zu vertrauen, sich selbst zu lieben, für andere da zu sein, sich selbst zu entscheiden und den Mut zu haben, die eigenen Entscheide umzusetzen …

Und das alles mit Anstand und Respekt.

Wunderschöne Momente sind für mich meine Kinder. Zu erleben, wie sie zu Tode betrübt den Kopf hängen lassen und sich dann umgehend himmelhochjauchzend an selbst gefundenen Lösung erfreuen. Oder mein fünfzehn Monate alter Enkel, der mit Kulleraugen staunend durch die Welt wandert und sich bei jeder kleinsten Entdeckung Zeit einräumt, begeistert zu forschen und zu staunen.

Es gibt kein Universalprogramm, jeder Mensch hat sein Eigenes.

Es ist nicht möglich, Menschen zu fördern, das tun Menschen selbst, indem sie Fehler machen dürfen. Korrekturen machen die Entwicklung schlechter. Bitte unterstütze Menschen, falls sie Fragen haben, ansonsten lasse ihnen Zeit, selbst zu üben. Würdest du das bitte mit Geduld angehen, oder bist du damit überfordert? Wenn es dir möglich ist, lerne Geduld oder lass es die Profis tun!

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