Hans Wittwer

Geschichten, die das Leben schrieb

Albert Einstein

Einleitung

🏁

Gut ein Jahr vor Einsteins Tod habe ich das Licht der Welt erblickt. Gerne hätte ich ihn lebend kennengelernt.

Dieser Erdenbürger faszinierte mich schon früh. Schalk und Wissen gepaart mit Ethik ist eine seltene Mischung. In der Schule sei er eine Pfeife gewesen, meinten die Professoren, und haben sich später um ihn gerissen. Eben weil's die Professoren nur meinten und nicht wussten. Denn Meinung und Evidenz sind zwei Paar Schuhe. Der Unterschied zwischen Erwartungen und natürlicher Realität. Ich denke, unsere Erwartungen stellen uns das Bein. Geht's ohne Erwartungen? Offene Augen, Ohren und Nase? Sehen, hören, riechen, fühlen? Ist das im Endeffekt wichtiger als Denken? Das bringt mich zum Gehirn, dem kognitiven und limbischen System. Die Notizen über meine Erlebnisse tauchen sukzessive auf und fliessen in meine Geschichten ein …

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Wie bei einem Rennen. Wenn man derart viel Rückstand hat, dass man den Vordermann nicht mehr sieht, könnte man glatt meinen, man führe das Feld an. Bei Albert Einstein hatte ich das umgekehrte Gefühl, er war der Zeit voraus. Er hat nur geredet, wenn er gefragt wurde und es ihm wichtig war. An die grosse Glocke hat er es nie gehängt, das haben andere getan. Das war ihm schlicht und ergreifend unwesentlich.

Das muss so gewesen sein. Ich schreibe weiter an meinen Geschichten …

Und was hat Einstein gesagt?